Wien, 1. März 2022 – Die niedrigen Zinsen und die aktuell hohe Inflation führen weiterhin zu einer sehr guten Nachfrage nach Anlageimmobilien. Die Assetklasse Wohnen ist weiterhin Top-Trend. Da immer mehr Private, Family Offices und Stiftungen ihre Portfolios diversifizieren, hat Arnold Immobilien den Bereich Gewerbe stark ausgebaut. Aktuell interessant sind z.B. Investments im systemrelevanten Einzelhandel, Logistik bzw. Büro. Aber auch Hotels performen überraschend stark. Arnold Immobilien – im Ausland als Arnold Investments tätig – hat 2021 knapp 100 Transaktionen begleitet.

Dauerbrenner Zinshaus

„Graz, Linz und St. Pölten haben sich zu interessanten Zinshausmärkten entwickelt. Aber auch Universitätsstädte wie z.B. Krems bieten derzeit attraktive Investments. Käufer mit langfristigen Haltestrategien wie z.B. Stiftungen und Family Offices setzen weiterhin auf Wien“, fasst Markus Arnold, Gründer und CEO von Arnold Immobilien die derzeitige Situation am Zinshausmarkt zusammen. Zinshäuser in Landeshauptstädten erwirtschaften derzeit Renditen von etwa 3 % – das Wiener Pendant in guten Lagen bereits unter 2 %.

Investoren mit mittleren Budgets setzen aktuell auch auf größere Wohnungseigentumspakete. Dabei im Fokus stehen z.B. Wohnungen in Wohnausanlagen der 70iger bzw. 80iger Jahre, die nicht dem Mietsrechtsgesetz (MRG) unterliegen und eine durchschnittliche Rendite von aktuell ca. 3 % erzielen. „Die niedrigen Zinsen haben auch Interesse an Segmenten ausgelöst, die noch vor ein paar Jahren kein breites Thema waren, wie z.B. Investments in Jagdbesitz- bzw. Forstwirtschaft etc.“, berichtet Markus Arnold.

Gewerbe-Investments stark

Käufer, die renditenstärkere Investments suchen, werden aktuell am heimischen Gewerbesektor fündig. Derzeit interessant sind z.B. Handelsimmobilien in guten Lagen, die ähnlich wie Wohnimmobilien, für nachhaltige Mieteinnahmen sorgen und derzeit rund 4 % – 6,5 % Rendite erwirtschaften.

Investoren, die „Schnäppchen am Markt suchen, werden bei Hotel-Investments eher nicht fündig, da die Hotelbranche aufgrund der attraktiven Fördergelder die Pandemie überraschend gut überstanden hat. Während die Business- und City-Hotellerie mit einem hohen Kongress- und Eventanteil von den Einschränkungen stärker betroffen ist, erfreut sich die Ferienhotellerie großer Beliebtheit. Diese positive Performance hat bei Investoren zu einer erhöhten Nachfrage nach Ferienhotels geführt. Investoren, die z. B. bisher rein city-lastige Portfolios hatten, diversifizieren aktuell auch mit Ferienhotels. Die Renditen bei Stadthotels liegen derzeit bei rund 4 %, Ferienhotels mit rund 3,8 % nur leicht darunter.

Allerdings ist immer häufiger der Kaufpreis nicht mehr die Top-Entscheidungsgrundlage. Objektzustand, Lage, Demographie und immer häufiger auch der nachhaltige Investitionsbedarf ergänzen die Betrachtung über den reinen Kaufpreisfaktor hinaus – bei Gewerbeimmobilien zunehmend auch das Thema ESG.

Investments im Ausland

Arnold Immobilien betreibt neben Wien und Berlin noch Niederlassungen in acht weiteren europäischen Ländern. Ähnlich wie derzeit in Wien gestaltet sich z.B. die Situation in den Top 7 Städten Deutschlands: Hamburg, Berlin, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Stuttgart und München. Die Renditen in diesen 7 Metropolstädten liegen in der Assetklasse Wohnen derzeit bei rund 1,5 % – 2 %.

Abseits von Österreich und Deutschland sind auch in den anderen europäischen Ländern ähnliche Entwicklungen zu beobachten, die sich bei Arnold Immobilien z. B. in einem ständig steigenden Anteil an Cross-Border Deals auswirken. Diese machen bei der Arnold-Gruppe bereits über 30 % des Transaktionsvolumens aus – Tendenz steigend.